Mehr als die Hälfte aller ÖstereicherInnen sind in einem Verein

Egal ob gemeinnützige Vereine, Fußballvereine oder Kulturvereine: ohne Mitglieder funktioniert kein Verein.

Die meisten Mitglieder entfallen dabei nach einer Studie vom IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung in Österreich auf Sportvereine und das Rote Kreuz. Gerade bei Sportvereinen ist dies eine freudige Entwicklung, haben diese doch mit Aufkommen des Fitnessstudiotrends eine starke Konkurrenz erhalten.

Ebenfalls eine freudige Entwicklung: mehr als die Hälfte der ÖsterreicherInnen ist in einem Verein gemeldet. Dabei sind 28% aller ÖsterreicherInnen in einem Verein, 22% sind in zwei oder drei Vereinen und 5% sind sogar in vier oder mehr Vereinen Mitglied.

Dabei sind Vereine besonders attraktiv für Männer (61% der Männer in Österreich sind in einem Verein), jüngere Menschen (62% der 15 bis 29-jährigen zu 53% der 30- bis 49-jährigen und 57% der über-50-jährigen), höher Gebildete (64% der Personen mit Matura oder höher sind Mitglied in wenigstens einem Verein) und Personen mit höherem Einkommen (63% der Personen mit hohem Einkommen sind Vereinsmitglied).

Klingen diese Zahlen auf den ersten Blick positiv, muss hier doch auch Augenmerk auf die Details gelegt werden: zwar sind mehr als die Hälfte der ÖsterreicherInnen in einem Verein, allerdings ist eine Zunahme von passiven Mitgliedschaften feststellbar. Bis 2020, so die Prognose der Studie des IFT und der Spectra Marktforschung, sind in den durchschnittlichen Vereinen 55% der Mitglieder passiv oder ehrenamtlich.

Für Vereine ist dies gerade in Verwaltungsfragen eine Herausforderung. Bei weniger aktiven Mitgliedern entfallen viele Verwaltungs- oder auch Funktionärsaufgaben auf einen kleineren Personenkreis. Damit diese Mitglieder die Aufgaben trotzdem schnell erledigen können, lohnt es sich, hier zu digitalen Helfern zu greifen. Besonders Aufgaben, die immer wiederkehren – wie zum Beispiel das Erstellen der Rechnungen für die jährlichen Mitgliedsbeiträge – können so mit einem Mausklick und in kurzer Zeit erledigt werden.

 

Quelle: IFT Institut für Freizeit- und Tourismusforschung

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